Den nachfolgenden Artikel von Rabbiner Samson Raphael Hirsch s“l habe ich der Zeitschrift „Jeschurun“,3. Jahrgang, Heft Nr. V aus dem Jahr 1857 entnommen. Der Text ist ein leidenschaftlicher Aufruf zur Parashat Shekalim (dem Abschnitt über den halben Schekel aus Exodus 30:11-16), der traditionell kurz vor Rosh Chodesh Adar gelesen wird[1]. Der Autor mahnt die jüdische Gemeinde, die alte Pflicht der Machatzit ha-Shekel (halber Schekel) nicht nur als historische Erinnerung zu sehen, sondern als zeitlosen Aufruf zur Einheit, Hingebung und Verantwortung für das jüdische Gesamtheiligtum – die Thora und das Gesetz – in einer Zeit der Diaspora und geistigen Zerstreuung.

Der Text wurde dem heutigen Sprachgebrauch leicht angepasst und mit Erklärungen versehen von Michael Bleiberg. Das Original finden Sie in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main unter:

https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/pageview/2940741

Für den schnellen Leser habe ich über KI eine Inhaltsangabe des Textes anfertigen lassen:

Zentrale Botschaft: 

Die Parashat Shekalim ist nicht nur eine historische Erinnerung, sondern ein zeitloser Ruf zur Einheit, Verantwortung und Hingabe an das jüdische Gesamtheiligtum – die Thora und das Gesetz – in einer Zeit der Zerstreuung und Gleichgültigkeit.

Hauptthemen:

1. Symbolik und Bedeutung der Schekel-Spende 

Der Autor erinnert an die biblische und talmudische Tradition der jährlichen halben Schekel-Spende, die alle Juden (reich und arm) gleichermaßen verpflichtete. Sie diente nicht nur zur Finanzierung der Tempelopfer und des Tempelbetriebs, sondern symbolisierte die Einheit und gemeinsame Verantwortung des gesamten Volkes Israel für das Heiligtum. Der Tempel wurde durch die Spende „gebaut“, doch erst durch die fortwährende Nutzung und Hingabe wurde er wirklich vollendet.

2. Aufruf zur Verjüngung und Erneuerung 

Der Text vergleicht die Spende mit einer Verjüngung des jüdischen Volkes. Nach dem Fest der Bäume am 15. Schewat (Tu bi Shvat) soll die Parashat Shekalim den Aufruf zur geistigen und praktischen Erneuerung bringen. Das jüdische Volk soll sich wieder als eine große, unsterbliche Gottesgemeinde begreifen und aus Lethargie, Vereinzelung und Egoismus herausgerissen werden.

3. Kritik an der Gegenwart 

Der Autor beklagt den Verlust des gemeinsamen Verantwortungsgefühls in der Diaspora. Viele Juden kümmern sich nur um ihre eigenen Angelegenheiten, vernachlässigen die Thora-Erziehung, die Einhaltung der Gesetze und die Gemeindeangelegenheiten. Er fragt rhetorisch: 

   – Gibt es noch Wege zum Heiligtum der Thora? 

   – Sind die Hindernisse („Kilajim“ = Vermischung, Unreinheit, falsche Einflüsse) beseitigt? 

   – Wird die Thora wirklich gelehrt und gelebt, oder nur in prächtigen Synagogengebäuden verehrt?

4. Zeit ist wichtiger als Geld 

Der Text kritisiert die moderne Haltung „Zeit ist Geld“ und betont, dass die Hingabe von Zeit, Geist und Wille für die Thora und die Gemeinde unverzichtbar ist. Geld allein reicht nicht – es braucht Menschen, die sich aktiv einsetzen.

5. Aufruf zur gemeinsamen Verantwortung 

Der Autor fordert, dass jeder Jude seinen „halben Schekel“ (seine volle Hingabe) leisten soll – nicht nur finanziell, sondern durch Einsatz für die Thora, Erziehung, Gesetzeserfüllung und die Rettung des jüdischen Gesamtheiligtums. Nur durch die Vereinigung aller könne das wahre Heiligtum wieder erstehen.

Schluss und Vision 

Der Text endet mit einem hoffnungsvollen, aber drängenden Aufruf: Die Zeit sei arm und groß zugleich – groß in der Zerstörung, aber sie könne auch groß im Wiederaufbau werden. Ein „halber Schekel“ von jedem treuen Juden, jährlich für die Thora und das Gesetz gespendet, könne ein neues Heiligtum der Erkenntnis und Erfüllung schaffen.

שקלים (Schekalim[2])

Wenn der 15. Schewat[3] vorüber ist und die Bäume bereits ihr stilles winterliches Fest der Verjüngung gefeiert haben, tritt auch gar bald שְׁקָלִים[4] פָּרָשַׁת in unseren Kreis und bringt uns den ersten Gruß unserer eigenen Verjüngung. שְׁקָלִים פָּרָשַׁת ist eine Botschaft der einen, großen, unsterblichen, ewigen Gottesgemeinde an ihre Glieder, ist eine Botschaft der יִשְׂרָאֵל[5] כְּנֶסֶת an alle Gemeinden und jeden Einzelnen in Israel, sie aus ihrer Lethargie zu wecken, sie aus ihrer Vereinsamung und Vereinzelung zu reißen, sie aus dem gänzlichen Aufgehen in Sonder- und Privatinteressen zu retten und ihnen die Sorge für das eine, große, jüdische Gesamtheiligtum ans Herz zu legen. Nur ein Monat noch und es lächelt uns der Monat des jüdischen Lenzes, die Festzeit unserer einstigen geschichtlichen Auferstehung[6]. Zu diesem ihrem Geburtsfest möchte die große Gottesgemeinde alle ihre Glieder die ihren nennen, möchte mit den Pfändern ihrer erneuten Anhänglichkeit in Händen vor Gott hintreten, möchte aus den Zeichen erneuter, frischer Weihe, [7] מִתְּרוּמָה חֲדָשָׁה, die Opfer ihrer Hingebung bringen, möchte in jugendlicher Frische, in bräutlichem Glanze, als die in allen Gliedern vollendete Eine erscheinen.

Darum mit „Anfang Adar[8]“ — so lautete die alte Weisung — מַשְׁמִיעִין עַל הַשְּׁקָלִים וְעַל הַכִּלְאַיִם, — וּמְתַקְּנִין אֶת הַדְּרָכִים וְאֶת הָרְחוֹבוֹת וְאֶת מִקְוְאוֹת הַמַּיִם, וְעוֹשִׂין כָּל צָרְכֵי הָרַבִּים, וּמְצַיְּנִין אֶת הַקְּבָרוֹת, וְיוֹצְאִין אַף עַל הַכִּלְאָיִם, — „ergeht die Aufforderung zur Schekel-Sendung und zur Ackerreinigung, die Wege werden gebessert, die Straßen hergestellt, die Bäder[9] in Stand gesetzt, alle öffentlichen Angelegenheiten werden zum Vollzug gebracht, Gräber werden bezeichnet und die Säuberung der Äcker von [10] כִּלְאַיִם durch Boten des Gesetzes selbst betrieben.[11]

So trat mit Ablauf des Schewat-Monats verjüngtes und verjüngendes Leben in Haupt und Glieder der großen Gottesgemeinde. Die Mittel zur Bestreitung der Opfer und aller anderen öffentlichen Nationalangelegenheiten für das mit dem Lenz beginnende neue Tempeljahr sollten in der Schekel-Sendung aus allen Fernen zum Herzen des Volkes gen Jerusalem hinauf strömen, auf Feld und Flur sollten die von כִּלְאַיִם gesäuberten Äcker das jüdische Land als Boden des Gesetzes und der Gottesordnung verkünden, alle Straßen und Wege sollten geöffnet sein, damit das Gottesvolk ungehindert hinauf zu seinem Heiligtum wandern könne, alle Reinigungsanstalten[12] sollten in Ordnung sein, damit das Heiligtum auch rein seine Glieder empfangen möge. Und wenn Israel in allen seinen Gliedern an seinem Geburtsfeste[13] im Gesetzes-Tempel seines Gottes[14] erschien, sollten seine Häupter, die Träger und Wächter seines Gesetzes, so viel an ihnen lag, dieses Gesetz, die Seele und das Leben ihres Volkes, zur vollen Verwirklichung gebracht haben. Da sollte keine Angelegenheit mehr schwebend gelassen sein. Israels Horeb-Schmuck[15] sollte eine Wahrheit geworden sein und die Nation, das Gottesvolk des Gesetzes, alle Anforderungen dieses Gesetzes durch seine Vertreter zur Erfüllung gebracht und den Ruf zur Reinheit und Gesetzlichkeit durch die Gräberzeichen und das Ausjäten der כִּלְאַיִם überall hin durch ihre Boten des Gesetzes verkündet haben. Denn dieses Gesetz war Israels Feierkleid, dieses Gesetz Israels Kraft und Leben. Israel wäre es Hohn, an seinem Geburtstage das Gedächtnisopfer seiner Auferstehung vor den Gesetzesaltar seines Gottes zu bringen, unter Halleluja-Gesängen seine Hingebung an seinen Gott und dessen Willen in seinem Tempel zu feiern und außerhalb dieses Tempels dieses Gesetz seines Gottes der Übertretung und Verwahrlosung überantwortet zu haben.

Der erste Anstoß zu diesem erneuten, frischen jüdischen Leben ging aber von פָּרָשַׁת שְׁקָלִים aus.

Zu den silbernen Füßen[16], auf welche Israels erstes Heiligtum erbaut werden sollte, hatte das ganze Volk, reich und arm, seinen halben שֶׁקֶל gespendet und so die gleichberechtigte und gleichverpflichtete Vereinigung aller dem zu errichtenden Heiligtum als einheitlichen Boden zu setzen gehabt. Und als nun darauf das Heiligtum aus freiwilligen Weihespenden vollendet war und am ersten Tage des Frühlingsmonats[17] errichtet und geweiht wurde, da erging am Tage der Errichtung und Weihe, als gälte es nun erst nochmals dem Baue, die Anforderung an alle, reich und arm, durch Spende wiederum eines halben שֶׁקֶל sich zu Gott und seinem Heiligtum zu bekennen und mit ganz demselben Ernst in der gleichberechtigten und gleichverpflichteten Vereinigung aller also nunmehr die Benutzung des Heiligtums zu verwirklichen, wie die Gründung des Heiligtums auf die gleiche Hingebung aller gerechnet. Da ward in Israel die Wahrheit begründet: Benutzung ist erst der rechte Bau des Heiligtums.

Tempel bauen ist leicht. Ein Augenblick der Begeisterung, eine günstige freigebige Stimmung, die mehrere ergreift und alle mit hinreißt, und der Tempel ist gebaut. Aber die Begeisterung festhalten, jahrelang, jahrzehntelang, sein Leben lang festhalten, die Begeisterung nun auch für die Benutzung des Tempels, für Verwirklichung der Zwecke betätigen, für welche das Heiligtum gebaut, und ohne welche der ganze Bau schal und nutzlos wäre, und diese Begeisterung und Hingebung nie erkalten lassen, nicht ermüden und nicht matt werden, das Heiligtum und seine Zwecke sich nicht alt werden lassen, sich nie mit dem bereits Getanen begnügen, immer vorwärts blicken und so lange Gott Geist gibt, die Begeisterung und Hingebung immer neu werden, immer erfrischt und jung wie am Tage des ersten Antritts zum Bau erstehen lassen und also die „täglichen Opfer“ im Heiligtum mit derselben gleichberechtigten und gleichverpflichteten und gleichtragenden Hingebung verwirklichen, wie man die „silbernen Füße“ des Tempels einst gebaut — das macht Israel zu Israel und seine Tempel zu Heiligtümern.

Darum erging alljährlich mit Ablauf des Schewat oder Anfang des Adar durch [18] פָּרָשַׁת שְׁקָלִים die Aufforderung in allen jüdischen Gauen[19], wie unter Mosche einst, sich wieder durch Spenden der [20]מַחֲצִית הַשֶּׁקֶל zu Gott und seinem Heiligtum zu zählen, zu zeigen, dass man sich noch um Gott und sein Heiligtum in ungeschwächter Hingebung schart, Gott und sein Heiligtum noch heute wie einst auf alle seine Söhne rechnen kann.

Es wurden aber nicht nur die Gesamtopfer der Israel-Gemeinde aus diesen jährlichen Schekel-Spenden bestritten, sondern alles, was die jüdische Gesamtheit zur Erfüllung des göttlichen Gesetzes mit Gesamtmitteln zu bestreiten hatte, wurde aus dieser Opferspendenkasse erhoben. Spricht ja jedes Opfer eine Hingebung an die Erfüllung des göttlichen Willens aus. Ist doch die Erfüllung des Gesetzes die einzige Verwirklichung der Opfer. Jedoch nur den Zwecken des Heiligtums gehörten die jährlichen Pflicht-Spenden der Schekelhälften, wie jene erste am Tage der Stiftweihe. Die bauliche Erhaltung des Heiligtums selbst war wie damals den freiwilligen – בֶּדֶק הַבַּיִת Spenden[21] überlassen.

פָּרָשַׁת שְׁקָלִים lesen wir noch heute — soll diese Aufforderung ihre alte Kraft verloren haben? Haben wir kein Gesamtheiligtum mehr, dessen Zwecke nur durch die volle Hingebung aller erreicht und verwirklicht werden können? Steht uns die alte Thora nicht mehr im Hechal[22] und wartet, dass sie durch uns zur Wahrheit im Leben gebracht werde? Sind die Wege alle geebnet, die unsere Söhne und Töchter, unsere Männer und Frauen, unsere Jungen und Alten zum Heiligtum des Gesetzes geleiten? Gibt es keine Steine aus dem Weg zu räumen, die das Leben unseren Kindern in den Weg wirft, der zum Gottesberge führt? Stehen keine [23] פַּרְדְּסָאוֹת, keine jerobeamischen Feldwächter am Wege, die unseren Kindern den Weg verstellen, die sie in die Irre führen, die ihnen den Weg zu den Kälbern in Bethel und Dan[24], statt zu dem Gesetzesheiligtum in Zion weisen? Sind aus den Äckern unserer Nahrung keine כִּלְאַיִם auszujäten? Blüht keine Verhöhnung göttlicher Gesetze auf dem Felde unseres täglichen Brotes? Sind alle Quellen der Reinheit geöffnet[25], alle Anstalten in gehörigem Zustand, die die Reinigung und Heiligung unseres ganzen leiblich-geistigen Wesens bedingen, dass wer das Reine will, auch sich und seine Ehe und seine Kinder und sein Haus reinhalten könne? Sind alle Gräber bezeichnet, wo das Tote wohnt und die [26] טֻמְאָה lauert, dass unsere Waller[27] gewarnt sind und nicht aus Unwissenheit dem Unlauteren in die Hände fallen, das ihnen den Eintritt in das Heiligtum sperrt? Oder sind bei uns die Zeichen verwischt, die das Tote von dem Lebendigen, das Reine von dem Unreinen, das Erlaubte von dem Unerlaubten, das Heilige von dem Unheiligen scheiden, ist alles unentschieden eben und gleich gemacht, dass der „Schrei des Unreinen[28]“ verstummt und nicht einmal das Gewissen mehr schlägt, wenn unsere Kinder aus sträflicher Unkenntnis im Unreinen wandeln? Sind alle unsere [29]צָרְכֵי צִבּוּר, alle unsere Gemeindeangelegenheiten erledigt, ist nichts verschoben, nichts unvollendet, beiseitegelegt, in ungewisse Ferne vertagt, dessen Erledigung die Pflicht gebieterisch heischt? Sitzt nirgends in den Gemeinden der Leichtsinn mit zu Rate, der das Ernsteste auf leichte Achseln nimmt und mit ungebührlichem Achselzucken dem Wichtigsten begegnet, oder die Gleichgültigkeit, der alles recht ist, oder die Menschenfurcht, die Spott und Tadel der Menschen tiefer empfindet als den Gewissensvorwurf ihres Gottes, oder die Niedergeschlagenheit, die an allem Besseren verzweifelt, oder die Beschränktheit, die keines großen Gedankens fähig ist, oder die Engherzigkeit, die keinem großen Gedanken zugänglich ist weil sie die Opfer fürchtet, oder die Dummheit, die keinen Fehler sieht, oder der Dünkel, der keinen Fehler sehen will, oder die Trägheit, die sich zu keiner Tat entschließen mag, oder die falsche Friedensliebe, die alles gehen lässt wie es geht, um der lieben Ruhe willen — nagen diese und ähnliche Feinde aller Wohlfahrt nirgends an den Gemeindeangelegenheiten, dass darum so manches tot liegt, was sich rühren könnte, so manches nicht geschieht, was geschehen müsste, so manches vernachlässigt, verwahrlost bleibt, was zu verbergen wäre, und es darum noch schlimmer als schlimm ist in der ohnehin schon schlimmen Zeit?

O, was hätten wir zu tun, wenn uns der Schekalim-Ruf in dem ganzen Ernst seiner Bedeutung erfasste! Es ist wahrlich nichts Kleines, einst aus der Welt gehen und sich sagen zu können: „Ich habe meinen halben שֶׁקֶל voll und redlich dem Heiligtum gezollt, habe lieber das „Kolbon-Agio[30]“ beigefügt, als dass das Heiligtum zu kurz käme, habe lieber „für mich und für den Unvermögenden“, Schwachen, mitgetragen, als dass ich es hätte an dem Meinen fehlen lassen!“

Wohl wäre es immer nur ein Halbes, nur eine Schekelhälfte, die ein jeder leisten könnte. Allein wenn nur ein jeder sein Teil voll dem Heiligtum zuwendete, sein volles Interesse, seine volle Einsicht, seine volle Kraft, wie anders stünde es um unsere allgemeine große, heilige Sache!

Glauben doch selbst viele der Besseren, Ernsteren, Treueren in den Gemeinden, dass sie nicht Zeit hätten, die Zeit nicht finden könnten, in welcher sie ihre Gedanken und ihre Tätigkeit dem jüdischen Allgemeinen zuwenden könnten. Der transatlantische Grundsatz: „Zeit ist Geld“ ist in unserer Zeit so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir in diesem Satz volle Entschuldigung zu finden glauben, wenn wir dem Heiligtum die Stunde versagen, in welcher wir seine Sache zu betreiben hätten. Wäre die Zeit Geld, wäre sie ist doch nur zweifelhaft Geld, denn es liegt doch ebenso Verlust wie Gewinn in der Zeit, während die dem Allgemeinen mit treuem Ernst zugewendete Minute in jedem Fall ein Gewinn ist, sicheren, dauernden Gewinn bringt — [31]זִכָּרוֹן לִפְנֵי ה‘, wie die Schekalimlehre es ausdrückt, ewiges Andenken vor Gott, dessen Sache wir betrieben und: [32] לְכַפֵּר עַל נַפְשֹׁתֵיכֶם, Sühne und Berechtigung erst dem sonstigen Privatstreben für die eigene Persönlichkeit — wäre Zeit Geld, mit Sicherheit Geld, hätten wir denn nicht auch unser Geld dem Heiligtum zu opfern, mit unserem Geld seine großen Zwecke zu fördern? In der Tat aber ist dem Heiligtum unsere Zeit mehr Wert als Geld, kann ihm durch nichts, und am allerwenigsten durch unser Geld ersetzt werden. Die Erkenntnis dessen, wo es fehlt, die Erforschung der Wege und Mittel zur Abhilfe, die Verfolgung dieser Wege, die Verwirklichung dieser Mittel, alles dies ist nicht mit dem toten Gelde gegeben, alles dies erfordert den Mann, die Hingebung des Gedankens und des Willens und der Tat, die Vereinigung vieler geistigen Willenskräfte zur gemeinsamen Beratung und Ausführung, alles dies erfordert Zeit, und die Gemeinde, deren Schatz Tausende zählte, wäre arm, wenn ihre Glieder ihr alles zuwendeten, nur nicht ihre Zeit.

Aber selbst unser Geld, ist es überall und immer also bereit für die Zwecke des jüdischen Heiligtums, wie es die Schekel-Lehre forderte? Für das Heiligtum[33], ja wohl! Wo das Gebäude des Heiligtums schadhaft, oder zu eng geworden, ja wo es auch nur veraltet erscheint und es gilt, ein Gebäude in modernem Geschmack aufzuführen, da ist wohl noch überall unser Geld bereit, und vielleicht hat es seit Jahrhunderten noch keine Zeit gegeben, die so bereit war, neue Synagogen zu bauen und in welchen so viele neue jüdische Heiligtümer auch wirklich gebaut wurden und werden, als eben die unsrige[34]. Aber für die Zwecke des jüdischen Heiligtums, dafür, dass nun diese Thora, dieses Gesetz und diese Lehre, der wir so prächtige Heiligtümer bauen, von unseren Kindern gelernt, von unseren Jünglingen verstanden, von unseren Männern begriffen und beherzigt, dass sie Pflanzung und Pflege finde in den Herzen und Gemütern unserer Jungen und Alten, dass sie auch nur gleiche Pflege finde wie alle anderen Bildungsmittel des Jahrhunderts, dass sie nicht die im Hechal festtäglich geschmückte, sondern die [35] מְאוֹרָסָה, die Vertraute und Angetraute unseres Volkes werde — wie viel gehört dazu, dass dafür auch nur etwas in unserer Zeit und für unsere Zeit geschehen wäre; ja wie viel gehört dazu, dass dieses Bedürfnis auch nur erst in seiner ganzen Größe und Wichtigkeit begriffen wäre? Nicht [36]בָּתֵּי כְּנֵסִיּוֹת, nicht Stätten des Gebetes, [37] בָּתֵּי מִדְרָשׁ, die Stätten der Torah-Pflege sind Israels heiligste Heiligtümer, und wo sind die Hände, die dafür sich rühren? Geht aufs Land, was lernen die Kinder, was wissen die Lehrer? Geht in die Städte, was wissen die Lehrer, was lernen die Kinder? Wo sind die Jünglinge, wo sind die Männer, wo sind die Hunderte und die Tausende von Jünglingen hin, die noch zu den Zeiten der Großväter zu den Füßen lehrender Männer saßen, wo die Lehre zu finden war wie die Luft und das Licht, wo man [38] כְּבוֹד הַתּוֹרָה, die Verehrung der Torah nicht nur durch prächtige Hechalot — in unserer Zeit oft nichts anderes als prächtige Kerker — die man ihr erbaute, sondern auch und ganz vorzüglich dadurch betätigen zu müssen glaubte, dass man seine Kinder zu [39] בְּנֵי תּוֹרָה, zu Kindern der Torah erzog, dass man durch Torah [40] חִזּוּק יְדֵי לוֹמְדֵי תּוֹרָה, durch Lebensfristung[41] der Lernenden und Lehrenden dem Baume der Torah Raum und Boden schaffte, in welchem er sodann frei und fröhlich zum Baume des Lebens erwuchs! Nicht [42] עֲבוֹדָה und nicht [43] תּוֹרָה [44], גְּמִילוּת חֶסֶד   hieß überall die erste Rubrik in dem Jüdischen der Gemeinde-Statuten der Alten, und nicht in großartiger Pracht der Hörsäle erkannten sie die Blüte der Torah, sondern in der Menge lebendiger Seelen, die das Wort der Lehre in sich aufnahmen.  כַּמָּה מָמוֹן שִׁיקְעוּ אֲבוֹתַי כָּאן „Welch eine Menge Geld haben meine Eltern in dieses Gebäude versenkt!“ sagte R. Chama zu R. Oschaja, als sie zusammen die Synagoge zu Lydda durchwanderten! כַּמָּה נְפָשׁוֹת שִׁיקְּעוּ אֲבוֹתֶיךָ כָּאן „wie viele Seelen haben deine Väter hier versenkt!“ war R. Oschajas Antwort, „Gab es denn keine Menschen, die für das Lernen der Lehre zu erhalten waren?“[45] Und als R. Abon durch die Pforten des großen Hofsaals ging, trat R. Mana zu ihm hin mit den Worten: חֲמִי מָה עַבְדִּית! „Siehe, was ich geschaffen habe!“ וַיִּשְׁכַּח יִשְׂרָאֵל אֶת עוֹשֵׂהוּ וַיִּבֶן הֵיכָלוֹת „Israel vergaß seinen Schöpfer und baute Tempel!“ entgegnete R. Abon, לָא הֲוָה בְּנֵי נַשׁ דְּיִלְעוּן בְּאוֹרַיְתָא „gab es denn keine Menschen für das Lernen der Lehre zu erhalten?“[46]Was würden R. Oschaja und R. Abon zu unserer Zeit sprechen, wenn sie ihnen ihre Herrlichkeiten zu bewundern zeigte!!

Und nun endlich die Verwirklichung der Torah im Leben! Das gesetzliche Bestehen und die entsprechende Blüte aller der Anstalten, die die Erfüllung des Gesetzes der Torah bedingen! Das siegreiche Bekämpfen aller der Hindernisse, die die sträfliche Gleichgültigkeit der Menge und Zeitgenossen, und die noch sträflichere Gewissenlosigkeit ihrer Führer der gewissenhaften Pflichterfüllung der Gesetzestreuen heutzutage immer mehr und mehr in den Weg türmen! Wo sind die Mittel, die hierfür bereit sein müssten, wo die Anstrengungen, die hierfür gemacht würden, wo die Vereine, die die Rettung des Gesetzes im Leben sich zur Aufgabe gesetzt hätten!!

O, dass wir das alles einmal im Geiste der Schekalim-Lehre beherzigten! Bau und Unterhaltung der Tempelgebäude blieb den freiwilligen Spenden zur –בֶּדֶק הַבַּיִתKasse überlassen. Konnte ja zuallerletzt selbst der Tempelbetrieb, wenn es sein müsste, auf den Tempel verzichten! וְאָמַר רַבִּי יְהוֹשֻׁעַ: שָׁמַעְתִּי שֶׁמַּקְרִיבִין אַף עַל פִּי שֶׁאֵין בַּיִת, אוֹכְלִין קׇדְשֵׁי קָדָשִׁים אַף עַל פִּי שֶׁאֵין קְלָעִים, קָדָשִׁים קַלִּים וּמַעֲשֵׂר שֵׁנִי אַף עַל פִּי שֶׁאֵין חוֹמָה, מִפְּנֵי שֶׁקְּדוּשָּׁה רִאשׁוֹנָה קִידְּשָׁה לִשְׁעָתָהּ וְקִידְּשָׁה לֶעָתִיד לָבוֹא. [47]                       

Da galt die Überlieferung: man opfert auch wenn der Tempel geschwunden, genießt die heiligsten Heiligtümer auch wenn die Tempelhallen nicht mehr sind, Heiligtümer und Zehnten, wenn auch Jerusalems Mauern in Trümmern liegen; denn die Heiligkeit der Stätte schwindet nicht mit dem Tempel und den Hallen und den Mauern — die Opfer konnten im Notfall des Tempels entbehren; Tempel aber ohne Opfer und Opfer ohne dem Opfer entsprechende Durchdringung und Weihe des Lebens mit dem Geiste und der Heiligung des göttlichen Gesetzes ist eine Verhöhnung desjenigen, der auch gesprochen: „O, dass einer unter euch wäre, der die Türen schlösse, und ihr nicht mehr nutzlos meinen Altar leuchten lasset: [48] מִ֤י גַם־בָּכֶם֙ וְיִסְגֹּ֣ר דְּלָתַ֔יִם וְלֹא־תָאִ֥ירוּ מִזְבְּחִ֖י חִנָּ֑ם! Bau und Erhaltung der Tempelgebäude vertraute man ruhig den freiwilligen Spenden zum Tempelbauschatz, ,בֶּדֶק הַבַּיִת — die Zwecke des Tempels aber, Opfer und alle anderen von der jüdischen Gesamtheit zu bestreitenden Gesamt-obliegenheiten des Gesetzes forderte man von den jährlichen Pflicht-Schekeln eines jeden jüdischen Mannes! תְּרוּמַת הַלִּשְׁכָּה וּשְׁיָרֶיהָ (Siehe Ketubot 105–106.)

Diesen alten Pflichtgeist der Schekel-Spenden möge Gott wieder in uns lebendig werden lassen; er würde uns regenerieren und retten.

Er würde vor allem zwei Dinge, die uns nottun, wieder zum Bewusstsein bringen.

Wir würden zuerst aufhören, nur auf unser Haus, höchstens unsere Gemeinde, unsere nächsten Kreise zu blicken. Wir würden uns nimmer damit beruhigt fühlen, in unserer Gemeinde, in unserem Hause, die Zwecke des Heiligtums in Erkenntnis und Erfüllung verwirklicht zu sehen. Wir würden das große Band der Verantwortung fühlen, das [49] , כָּל יִשְׂרָאֵל עֲרֵבִים זֶה לָזֶה das ganz Israel mit dem vollen Ernst der Pflicht aneinanderbindet; das כְּנֶסֶת יִשְׂרָאֵל zu unserer Gemeinde und בֵּית יִשְׂרָאֵל zu unserem Hause macht, das die Rettung und Erfüllung des Gesetzes in ganz Israel einem jeden von uns als seine eigenste Sache ans Herz legt. Die Entfremdung unseres Nachbarn würde uns schmerzen, die Unwissenheit seines Kindes uns anklagen. Die Entfremdung unserer Nachbargemeinde würde uns schmerzen, die Unwissenheit ihrer Kinder uns anklagen. Wir würden nimmer ruhen noch rasten, bis wir das Unsrige getan, um die heiligen Gesamtheitszwecke des göttlichen Gesetzes für Israels Gesamtheit gerettet zu haben.

In diesem Bewusstsein der Gemeinsamkeit der Torah, in diesem Bewusstsein, dass wir doch ein gemeinsames Gesamtheiligtum, eine gemeinsame große Sache haben, die die Hingebung eines jeden von uns fordere, würden wir wieder als eine Einheit erstehen, und in dieser Einheit, in dieser vereinigten Hingebung, hätten wir auch sofort die Mittel für alles Heilige und Gute, für alles Wahre und Große, das das göttliche Gesetzheiligtum erfordert.

Nicht nur den Geist, auch die Mittel weiß uns die Schekel-Lehre zu geben. Wohl unsterblichen Verdienst und Ruhmeskränze der Verherrlichung würden sich die Begüterten in Israel erwerben, denen der Notschrei des jüdischen Gesamtheiligtums zu Herzen ginge und die mit den Gütern, die Gott ihnen gegeben, vor den Augen ihrer Nation in die Bresche ihres Heiligtums träten, und der Torah wieder die Pflanzstätten der Erkenntnis und die Pflege der Erfüllung brächten! Gesegnet der Tag, an welchem nicht mehr nur für עֲבוֹדָה und גְּמִילוּת חֲסָדִים, für Tempel und Armenpflege, an welchem auch für תּוֹרָה, und für תּוֹרָה zuerst unsere Reichen wieder reich wären!

Aber dreimal gesegnet der Tag, wo die Schekel-Lehre unserem Volke wieder zu Herzen ginge, und es lehrte nicht auf die Weihegedanken einzelner Großen zu warten, vielmehr mit seinen kleinen Mitteln voranzugehen und die Kraft zu erproben, die auch kleine Mittel in Vereinigung aller gewinnen!

Ein שֶׁקֶל, was sagen wir, ein halber שֶׁקֶל von jedem, der es auf weiter Erde noch treu meint mit Gott und seinem alten ewigen Gesetze, ein halber שֶׁקֶל jährlich mit treuer Pflichtgebung gespendet, nicht zum Fond[50], sondern zu jährlicher Verwendung für Gesamtzwecke der göttlichen Lehre, — was ließe sich damit nicht erstreben! Und welch ein Heiligtum der Erkenntnis und Erfüllung des göttlichen Gesetzes würde daraus entstehen! Fundiert auf das unwandelbare Pflichtgefühl, auf die nie ermüdende Hingebung einer unsterblichen großen Gottesgemeinde, vom Interesse der Gesamtheit getragen und darum auch unter dem Strahle der allgemeinsten Öffentlichkeit und Verantwortlichkeit in seinem reinsten Wesen garantiert —

Soll unsere Zeit nur groß in der Zerstörung sein[51], und so armselig und verächtlich im Bauen[52]? Soll nicht endlich die Größe der Zerstörung eine noch mächtigere Größe des Wiederaufbaus wecken? Können wir denn nichts, so gar nichts tun, dass [53] וְהָיָה לִבְנֵי יִשְׂרָאֵל לְזִכָּרוֹן לִפְנֵי ה‘ עַל נַפְשֹׁתֵיכֶם, in dieser armen — großen Zeit ???


[1] An dem Schabbat, am dem der Thoraabschnitt vom „Halben Schekel“ vorgelesen wird, nimmt man zwei Thorarollen aus dem Schrank. Aus der einen wird der Wochenabschnitt vorgelesen, aus der anderen zusätzlich der Abschnitt über den „Halben Schekel“.

[2] Der Schekel ist eine alt-biblische Währungseinheit. Es war eine Silbermünze im Gewicht von etwa 14,55 gr.

[3] Tu Bi Schewat = Neujahr der Bäume; nachbilblischer Feiertag

[4] Der Thoraabschnitt vom „Halben Schekel“

[5] Vollversammlung Israels

[6] Das Pessachfest im Monat Nissan

[7] Durch neuerliche Spenden

[8] Der Monat vor Nissan

[9] Tauchbäder, Mikwe

[10] Kilaim=Gattung; Verbotene Kreuzungen bei Rindern, Saatgut (Aussaat) und Textilien (Materialien); siehe hierzu 3. B. M. 19:19 und 5. B. M. 22:9.

[11] Mischna Schekalim 1:1

[12] Tauchbäder, Mikwot

[13] Pessach

[14] In Jerusalem

[15] Die Gesetzgebung am Berg Sinai

[16] Exodus 36:24; „Vierzig silberne Füße machte man unter den zwanzig Brettern, zwei Füße unter einem Brette zu seinen beiden Zapfen, und wieder zwei Füße unter einem Brette zu seinen beiden Zapfen.“

Exodus 38:27; „Diese hundert Kikar Silber dienten, die Füße des Heiligtums und die Füße zum Vorhang zu gießen: hundert Füße aus hundert Kikar, ein Kikar zu einem Fuß.“  (Übersetzung Rabbiner Dr. S. Bernfeld)

[17] 1. Nissan

[18] Durch die Thoravorlesung dieses Abschnittes

[19] Region, Landschaft

[20] „Tempelsteuer“ (halberSchekel)

[21] Spenden zur Gebäudeerhaltung; siehe hierzu u.a. 2. Könige 12

[22] Der Begriff „Hechal“ (הֵיכָל) bedeutet „Palast“ oder „Tempel“ und bezieht sich in Synagogen auf den Toraschrein (Hechal), der die heiligen Torarollen beherbergt, ähnlich dem Allerheiligsten (Debir) im antiken Tempel. Bei aschkenasischen Juden wird der Schrein meist „Aron ha-Kodesch“ (heilige Lade) genannt, während Sepharden den Begriff „Hechal“ verwenden.

[23] Wachen, Wächter die der 1. König Israels Jerobeam aufstellen ließ, um die Pilger zu hindern zu den Wallfahrtsfesten nach Jerusalem im verfeindeten Judäa zu ziehen.

[24] Jerobeam ließ in Dan und Bethel Götzenbilder (Kälber) aufstellen zu denen die Pilger wallfahrten sollten.

[25] Tauchbäder, Mikwe

[26] Unreinheit — jüdische Friedhöfe müssen von einer Mauer umgeben sein.

[27] „Waller“ ist ein alter Begriff für einen Pilger oder Wallfahrer, eine Person, die zu Fuß zu einem heiligen Ort wandert, hier kann aber einfach eine ortsfremde jüdische Person gemeint sein.

[28] In der theologischen Analyse wird dieser Schrei als ein hörbares Zeichen der Macht des Göttlichen über das Dämonische oder Unreine verstanden.

[29] Das von der Gemeinde benötigte

[30] Ein Kalbon ist eine kleine Münze, die die Weisen als Zuschlag zu einem halben Schekel festlegten, wenn der Geber den halben Schekel in einer anderen Währung bezahlte. Agio = Aufgeld, mit anderen Worten Wechselgebühr

[31] zum Gedächtnis, Angedenken vor Gott.

[32] Sühne für eure Seelen zu erwirken

[33] Hier: die Synagoge

[34] Damals so wie heute!

[35] Die Verlobte, die Angetraute

[36] Nicht Synagogen

[37] sondern Lehranstalten!

[38] Zur Ehre der Thora

[39] Kinder der Thora

[40] Stärkung der „Hände“ der Thoralernenden

[41] Bezahlung

[42] Gottesdienst

[43] Hier: freundliche Gesten

[44] Thorastudium

[45] Jerushalmi Peah 8

[46] Jerushalmi Shekalim 5

[47] Megilla 10a; „R. Jehošua͑ sagte: Ich hörte, daß man Opfer darbringe, auch wenn kein Tempel vorhanden ist, daß man hochheilige [Opfer] esse, auch wenn keine Vorhänge und minderheilige [Opfer] und zweiten Zehnten esse, auch wenn keine [Stadt]mauer vorhanden ist, weil die erste Heiligkeit sowohl für die damalige Zeit als auch für die Zukunft galt.“ (Übersetzung L. Goldschmidt)

[48] Melachi 1:10; „Wer wäre doch unter euch, dass er die Pforten schlösse, sodass ihr nicht Meinen Altar nutzlos leuchten lässt.“ (Übersetzung Dr. Mendel Hirsch)

[49] In Israel ist einer für den anderen verantwortlich

[50] Als Geldanlage

[51] In der Trennung vom orthodoxen Judentum

[52] In dem Versuch der Rückgewinnung der Reformjuden

[53] Exodus 30:16; „es soll Jisraels Söhnen zum Gedenken vor Gott sein, für eure Seelen Sühne zu vollziehen.“ (Übersetzung Rabbiner S.R. Hirsch)

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